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Studium in den USA: Allgemeine Hinweise


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Akkreditierung

Die Akkreditierung der Hochschulen ist die in den USA übliche, dabei freiwillige Methode der Qualitätskontrolle. Als Gütesiegel bescheinigt sie der Hochschule die Einhaltung bestimmter Mindeststandards in der Lehre und in der Ausstattung. Man unterscheidet zwei Arten von Akkreditierung:

Die Akkreditierung, wenn möglich regional und fachlich, ist die Grundvoraussetzung für die Anerkennung amerikanischer Studienabschlüsse und Studienleistungen in Deutschland. Von vornherein gesichert ist die Anerkennung bei Hochschulpartnerschaften. Bei Direktbewerbungen jedoch sollte man sich im Zweifelsfall rechtzeitig, z.B. bei der USA-Beratung in Hannover, über die Akkreditierung informieren. Die Bezeichnung "University" ist in den USA nämlich ebenso wenig geschützt wie akademische Abschlüsse! Folglich gibt es unter den Bildungsinstitutionen auch schwarze Schafe mit ebenso verlockenden wie unseriösen Versprechungen. Den Verheißungen solcher "Diplommühlen" sollte man aus dem Wege gehen. Nicht akzeptabel ist auch, wenn eine Hochschule sagt, sie sei "licensed" oder "approved" von einem bestimmten Bundesstaat, dies ist kein Ersatz für die Akkreditierung. Informationen dazu: Diploma Mills, hrsg. vom Bundesstaat Oregon, mit nicht-akkreditierten Bildungsinstitutionen, sowie Non-Accredited Colleges/Universities (Michigan).


Fernstudium / Distance Education / Online Education

Distance education, online education, virtual universities, web-based education, e-learning, das sind Begriffe, die seit einigen Jahren die Bildungsvielfalt in den USA entscheidend prägen. Sie alle bezeichnen einen Trend zu Angeboten im Bereich der Weiterbildung, die insbesondere den Wünschen von Arbeitnehmern entgegenkommen. Dank E-mail und Internet sind sie zeitlich und örtlich flexibel und in der Lage, nach individuellen Bedürfnissen konzipierte Bildungspakete von einzelnen Kursen bis hin zu kompletten Master's Programmen anzubieten. Die Bildung kommt damit maßgeschneidert ins Haus. Die Kunden, von Einzelpersonen bis hin zu großen Konzernen, müssen dafür schon mal tief in die Tasche greifen. "For-profit", d.h. gewinnorientiert arbeitet der neue, boomende Bildungsmarkt, mit immer mehr Anbietern und Angeboten.

Zahlreiche Top-Universitäten, z.B. Harvard oder die University of Illinois haben Online-Angebote zur Weiterbildung entwickelt, mit und ohne Abschluss. Renommierte Hochschulen stellen ihre Vorlesungsskripte und vollständigen Kursunterlagen als Open Courseware ins Netz, allen voran das MIT, Yale und andere Universitäten, die sich dafür teilweise in internationalen Konsortia zusammengeschlossen haben. Der Zugang ist uneingeschränkt, kostenlos und damit eine eindrucksvolle Antwort auf das globale Bedürfnis nach Bildung.

Auf der anderen Seite versuchen unseriöse Firmen, auf dem lukrativen Markt der Online education mit unseriösen Angeboten und Abschlüssen mitzumischen. Qualitätskontrolle, die in den USA durch Akkreditierung erfolgt, ist in diesem Bereich schwieriger als im Bereich der traditionellen Bildung. Vorsicht ist also geboten bei der Suche nach einem passenden Programm. Folgende Links können als Ansatzpunkte für weitere Recherchen dienen:


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Studienberatung USA in der FH Hannover, Tel. (0511) 92 96 - 2154, E-mail usa@fh-hannover.de
Zuletzt geändert am 30.09.2009.